Hundeschnupfen
Hunde sind vor Schnupfen und Husten leider nicht gefeit. Foto: © VIER PFOTEN/Tibor Rauch

Vitamin C, Aloe Vera und Inhalieren? Ja bitte. Denn was der Erkältung des Zweibeiners Abhilfe schafft, sagt auch der triefenden Hundenase den Kampf an. Wenn der Vierbeiner hustet und niest ist für ihn aber vor allem eines angesagt: viel Ruhe.

Das Schnupfenwetter hat uns fest im Griff – und macht auch vor unseren vierbeinigen Lieblingen nicht halt. Erkältungen äußern sich bei Hunden meist durch Niesen, Nasenausfluss, häufiges Schlecken der Nase, rinnende Augen, aber auch durch Müdigkeit. Schon bei den ersten Anzeichen einer Erkältung sollten Frauchen und Herrchen mit dem Hund nur noch kurze Spaziergänge unternehmen, rät die Tierschutzorganisation VIER PFOTEN. Wird der Vierbeiner nass, sollte er ganz besonders gut trocken gerieben werden. Was er aber vor allem braucht ist viel Ruhe.

Kuschelig machen

Inhalieren ist mitunter auch beim Hund eine gute Möglichkeit, um erste Erkältungsanzeichen zu lindern. Die Inhalationsflüssigkeit sollte sehr warm, aber auf keinen Fall kochend sein, rät VIER PFOTEN. Ätherische Öle sind zu vermeiden, da sie giftig sein können. Meersalz oder diverse Teesorten kann man aber gern zum Wasser dazugeben. Keinesfalls sollte man den Vierbeiner in der Zeit zu viel Kälte aussetzen. „Wenn ein Hund anfängt zu kränkeln, ist Wärme überaus wichtig. Machen Sie es Ihrem Hund zuhause richtig schön kuschelig“, rät Irina Fronescu von VIER PFOTEN.

Vorbeugen mit Vitaminen und Fettsäuren

Es muss allerdings erst gar nicht zur Erkältung kommen. Ein gestärktes Immunsystem schlägt so manche Keime in die Flucht. „Hunde haben in der Schnupfenzeit einen erhöhten Bedarf an Vitaminen und Fettsäuren – das sollte beim Füttern beachtet werden. Zur Stärkung der allgemeinen Immunsituation können Präparate wie Echinacea, Vitamin C und Aloe Vera übers Futter verabreicht werden“, rät Fronescu. Luftbefeuchter zur Verbesserung der Atemluft hätten sich durchaus bewährt, auf Raumdüfte, Sprays oder Räucherstäbchen sollte man jedoch besser verzichten.

Allerdings: Sollte der Hund zusätzlich zum Schnupfen an Husten, rasselndem Atem, Würgen, eitrigem Augenausfluss oder erhöhter Körpertemperatur leiden, ist der Gang zum Tierarzt unumgänglich.