Sully trauert um Bush
Sully weicht auch nach dem Leben seines Besitzers nicht von dessen Seite. Foto: © Instagram/Sullywhbush

Abschied fällt auch Vierbeinern schwer

Von trauernden Hunden hört man dieser Tage immer öfter. Verstirbt das geliebte Herrchen oder Frauchen, haben auch die treuen Vierbeiner mit starken Gefühlen zu kämpfen. Abschied tut eben nicht nur Menschen weh. Das zeigte schon unsere Geschichte von Sadie. Die Mischlingshündin verlor nach 13 Jahren ihren Besitzer und zeigte sich daraufhin über Wochen lethargisch und niedergeschlagen. Ähnlich geht es nun Sully, dem Labrador-Rüden des verstorbenen US-amerikanischen Ex-Präsidenten George H. W. Bush.

„Mission Complete“

Sully und Bush pflegten über die letzten Jahre eine sehr enge Beziehung. Der Vierbeiner wich seinem Besitzer nicht von der Seite. Als Begleithund für Senioren war er nämlich dafür zuständig, seinem Herrchen den Alltag zu erleichtern. Bushs Zuneigung zum Vierbeiner ging aber deutlich über Dankbarkeit hinaus. Er liebte seinen Sully so sehr, dass er am liebsten eigene Socken mit dessen Konterfei trug. Nun verstarb Altpräsident Bush. Und wieder zeigte sich, wie eng die Bande zwischen Mensch und Tier sein können: Denn auch noch nach dem Tod wich Sully seinem Herrchen nicht von der Seite. Vielmehr ruhte er die gesamte Aufbahrungszeit über neben dem Sarg. „Mission Complete“ war auf Sullys Instagram-Seite zu lesen.  

Für Sully geht es weiter…

Als Therapiehund erfüllt Sully eine wichtige Aufgabe im Leben seiner Besitzer. Dieser soll er sich auch fortan wieder widmen können – nach einer gebührenden Trauerphase natürlich. Dies ließ das Walter Reed National Military Medical Center nun verlautbaren. Wenn Sully seinen Verlust soweit bewältigt hat, soll er daher neue Besitzer bekommen und hoffentlich neue enge Bande knüpfen.

Sully trauert um Bush
Mit Sully-Socks zeigte sich Altpräsident Bush am liebsten. Foto: © Instagram/Sullywhbush