Selbst das beste Schutzmittel gegen Zecken bietet keinen 100-prozentigen Schutz. Ich rate daher allen Hundebesitzern, nach Spaziergängen in Wald und Wiese ihre vierbeinigen Lieblinge nochmals genau zu untersuchen: Zecken bevorzugen dünne Hautstellen, daher vor allem die Schenkelinnenseiten und auch die Zehenzwischenräume genau unter die Lupe nehmen. Beim Entfernen von Zecken unbedingt eine Zeckenzange oder einen Zeckenhebel verwenden. Die Haare zunächst gut scheiteln, die Zecke möglichst tief an der Hautoberfläche fassen und langsam und gleichmäßig herausdrehen.

Zecken nur mit geeigneter Zange entfernen!
Entfernen nur mit Zeckenzange! ©iStock

Die Richtung spielt dabei keine Rolle. Zuvor die Zecke mit sogenannten Hausmittelchen, wie Ölen, Alkohol oder Ähnlichem zu beträufeln, bringt nichts und führt nur zur verstärkten Speichelabsonderung der Zecke. Und wichtig: Die oft als „Zeckenimpfung“ bezeichnete Schutzimpfung gegen Borreliose schützt vor genau dieser Erkrankung, nicht vor dem Stich der Zecken selbst, die auch andere Erkrankungen übertragen können – eine Prophylaxe mit Tropfen oder Ähnlichem ist daher stets Pflicht!

Kammergrabner
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Mag. Krista Kammergrabner
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