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Das Tier als Kindersatz. Für einige unserer deutschen Nachbarn ist diese Ansicht Realität. Foto: © Pexels

Geliebte Vierbeiner als vollwertige Familienmitglieder

Wissenschaftlichen Untersuchungen zufolge hält die Mehrheit der Tierhalter ihren Vierbeiner für ein vollwertiges Familienmitglied. Zahlreiche Herrchen und Frauchen geben auch offen an, in ihm einen Kindersatz zu sehen. Zwar beziehen sich diese Ergebnisse auf unsere deutschen Nachbarn, doch liegt die Vermutung nahe, dass Österreichs Ergebnisse ganz ähnlich ausgefallen wären. Es würden eben die Hauptfunktionen unserer Fellnasen immer stärker abgebaut – so Peter Kunzmann, seines Zeichens Professor an der Tierärztlichen Hochschule Hannover. 

Katzen würden heute nicht mehr zur Jagd auf Kleintiere eingesetzt werden, Hunde nicht mehr zum Hüten der Nutztiere oder zum Schutz für Hab und Gut. Vielmehr scheint es uns um ihre Nähe zu gehen, ihre Liebe und die Wärme eines anschmiegsamen Lieblings auf vier Pfoten.

Menschliche Tiernamen boomen

Ebendiese Tendenzen spiegeln sich auch in den beliebten Tiernamen wider. Statt Hasso, Bello und Waldi dominieren Namen, die uns überwiegend an Mensch – statt Tier – denken lassen. So sind es – dem Haustierregister Tasso zufolge – Luna, Bella und Emma, die bei unseren weiblichen Fellnasen ganz oben rangieren. Bei Rüden finden sich Charly, Milo und Rocky unter den top Five. Beliebtester Hundename bleibt hier allerdings Balou. Recht klassisch, wie wir finden.

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Hundebesitzer von heute kuscheln lieber, als dass sie ihre Vierbeiner zu Schutz oder Jagd einsetzen. Foto: © Pexels