Nicht zu schnell drauf los. Auch Hunde wollen gut aufgewärmt in den Frühling starten.

Mit den ersten Strahlen der Frühlingssonne steigt bei Frauchen und Herrchen auch wieder die Lust, sich mit ihren vierbeinigen Lieblingen im Freien sportlich zu betätigen. Zu bedenken ist allerdings, dass auch Hunde Aufwärmphasen brauchen. Je kälter noch die Außentemperatur und je älter der Hund ist, desto länger sollte diese sein, „um Verletzungen wie zum Beispiel Bänderrisse oder Muskelzerrungen zu vermeiden“, weiß Julia Pirzl, Hundephysiotherapeutin in Klagenfurt.

Frühling: Frau und Hund laufen über eine Wiese
Sport macht Spaß, wenn er Vier- und Zweibeiner nicht überanstrengt. ©Fotolia

So könne man etwa „zum Aufwärmen und Lockern der Muskulatur“ den Hund „im Stand oder Sitz massieren, links- und rechtsherum Kreise gehen oder den Hund durch die Beine führen, das fördert die Beweglichkeit der gesamten Wirbelsäule“, rät Pirzl. Auch „leichtes Lauftraining oder ein Spurt mit dem Hund von circa 80 Metern, dann eine 180 Grad Drehung und wieder zurück“, seien hilfreich. Alle Übungen sollten spielerisch durchgeführt und der Hund auch danach nicht überfordert werden. Ob Laufen oder Radfahren, wichtig ist, langsam anzufangen und erst nach und nach das Tempo zu steigern.  Für die Gelenke des Hundes ist es zudem „am schonendsten, wenn der Hund nicht auf Asphalt läuft“, so die Hundephysiotherapeutin.