Mischling Balew schoss seinem Herrchen beim Spielen ins Bein
Balew hatte nach dem Unfall seinem Herrchen zufolge ein sichtlich schlechtes Gewissen. Foto: Symbolbild © Pixabay

Beim Spielen verletzt

In Fort Dodge, im US-amerikanischen Bundesstaat Iowa, betätigte vergangenen Mittwoch ein Hund beim Spielen den Abzug der Waffe seines Besitzers. Der 51-jährige Mann wurde am Bein verletzt, sieht den Vorfall aber gelassen. Beim Notruf meldete er: „Mein Hund hat mich angeschossen.“

Richard Remme und sein Pitbull-Labrador-Mischling Balew rauften spielerisch auf der Couch. Balew sprang dabei immer wieder auf den Schoß seines Herrchens, der ihn immerfort wieder herunterstieß. Im Zuge dieses Spiels dürfte der Hund wohl die Pistole des Besitzers entsichert haben. Dieser hatte sie am Bund getragen. Später stieß Balew mit der Pfote gegen den Abzug und ein Schuss löste sich.

Tapferes Herrchen

Remme will den Schuss erst gar nicht richtig gespürt haben. Nur ein intensives Brennen in der Bauchgegend war ihm aufgefallen. Als sich jedoch seine Kleidung blutrot verfärbte, wählte er den Notruf. Im Krankenhaus kümmerte man sich um den verletzten Spielgefährten und konnte ihn noch am selben Tag wieder entlassen. Er selbst sieht den Vorfall auch sehr gelassen – nur den Vierbeiner hätte das schlechte Gewissen geplagt: Balew soll sich nach dem Schuss neben sein Herrchen gelegt und lange und laut geheult haben.