Natürlich – wir führen sie brav an der Leine. Sie kommen auch sofort zurück, wenn wir sie rufen. Soweit so gut. Und die Realität? Ja, unsere Hunde können auch schon mal ausbüchsen…

… aber was dann? Schweißausbrüche? Panik? Oder darfs dann doch etwas unkomplizierter und zweckmäßiger sein? Darf es. Mit dem GPS Tracker von PetTec. Das haben wir bei unserem Test festgestellt. 

Foto: Pet Tec

Finn ist ein Windhund. Ein Podenco. Quasi ein passionierter Läufer. Gut, sagen wir’s präziser: ein außerordentlich passionierter Wegläufer. Wer, wenn nicht er – sagten wir uns also und haben ihn kurzerhand zum Testhund des PetTec GPS Trackers auserkoren. 

Finns weit entfernte Abenteuer kann Frauchen von nun an mit dem Pet Tec GPS Tracker mitverfolgen. Foto: HZ
Finns weit entfernte Abenteuer kann Frauchen von nun an mit dem PetTec GPS Tracker mitverfolgen. Foto: HZ

Stehen tut ihm das kompakte Fliegengewicht schon mal sehr gut (siehe Bild). Der Tracker kam mit Halsband, um ihn am Hund befestigen zu können, und kurzer, gut verständlicher Bedienungsanleitung angereist. Sehr zur Freude von Frauchen Nina übrigens, die Anleitungen lesen einfach so richtig nicht mag. Bildchen zur Veranschaulichung, ein paar kurze Texte, schon ging’s ans Aufladen. Währenddessen wurde die App aufs Handy geladen, installiert, und mit dem Code an der Rückseite des Trackers ist man auch rasch angemeldet. Soweit so gut. Jetzt raus in die Natur. Und Leinen los?? Ähm….das war Frauchen dann doch zu riskant und schnallte den Tracker kurzentschlossen jemand anderes um.

Wooo ist der Hund?

Durch Wald und Wiese ging es also zu dritt. Finn, Frauchen – und ein etwas missmutiges Herrchen. Das wurde schließlich unverhofft von der Couch weggerissen und dazu beordert, sich – mit dem Tracker am Handgelenk – doch bitte ein Bäumchen als Versteck zu suchen. Finn sah ihm etwas verblüfft hinterher, wie er am Horizont kleiner und kleiner wurde (jetzt weißt du mal, wie sich das anfühlt, du Ausreißer).

Raus mit dem Handy, ran ging’s für Nina und Hund ans Live Tracking. Übersichtlich werden auf dem Bildschirm die eigene Position und die des (in unserem Fall vermeintlichen) Hundes angezeigt. Auch dessen Geschwindigkeit und welche Richtung er gerade einschlägt. Spannend. Der “Hund” wechselt seine Position? Für uns kein Problem. Es dauerte nicht lange, bis das zum Ausriss gezwungene Familienmitglied gefunden wurde. Sehr zur Freude von Finn übrigens. Der hat den Tracker beim nächsten längeren Spaziergang hoffentlich selbst umgeschnallt. Wenn Frauchen vielleicht wieder mal in Gedanken ist. Oder die Leine zu locker hält. 

Fotos: Pet Tec

Präzise GPS Ortung

Kann der Tracker im Freien Kontakt mit drei Satelliten herstellen, wird der Standort auf fünf Meter genau bestimmt.

LBS Zonen-Ortung

Findet der Tracker keine Verbindung zu den Satelliten, schaltet er automatisch auf LBS Ortung um. Hier wird lediglich die Signalstärke zu den nächsten drei Mobilfunkmasten bestimmt. Die Ortung ist weniger präzise und schränkt das Suchgebiet auf einen Radius von rund einem Kilometer ein.