Info-Lieferung in Echtzeit

Mit Google Lens gelang es, eine Suchmaschine zu entwickeln, die in Echtzeit funktioniert. Nun heißt es also: Kamera öffnen und drauflos suchen! Informationen liefert der Google Assistent beispielsweise zu Alltagsgegenständen und Barcodes. Aber nicht nur das: Hundeliebhaber und -interessierte können ab sofort Vierbeiner vor die Linse holen und deren Rasse erfragen. Genau das richtige Tool, um das eigene Rassewissen aufzubessern, finden wir und haben es gleich getestet. Unser Fazit gibt es hier.

Französische Bulldogge Frida Google Lens
Google Lens erkennt auf Anhieb Rassemerkmale! Foto: © privat

Eine kurze Geschichte von Google Lens

2017 stellte Google das neue Bilderkennungstool namens Google Lens erstmalig vor. Angedacht war schon damals, eine Suchmaschine für den Alltag – für den realen Alltag – zu entwickeln. Mittlerweile funktioniert diese auch als eigenständige App für alle Android-Smartphones ab Betriebssystem Marshmallow (6.0). Die App ist kostenlos im Google Play Store zu finden. Heißt also: Downloaden und los geht der Instant-Suchspaß!

Was ist neu an Google Lens?

Google verspricht, dass Bilder nun nicht mehr nachträglich, sondern in Echtzeit analysiert werden können. Mussten sie bis vor Kurzem nämlich erst aufgenommen und abgespeichert werden, soll jetzt das Öffnen der App ausreichen, um sie von der smarten Bilderkennung untersuchen zu lassen. Einfach App öffnen, das gewünschte Objekt anvisieren und schon trudeln Informationen dazu ein. So die Idee…

Wird die Kamera bewegt, bietet der Google Assistent mittels Punkte-Markierung Gegenstände an, zu denen er Informationen parat hat. Dies soll mit Objekten des Alltags genauso gut funktionieren wie mit Sehenswürdigkeiten, Barcodes oder Lebewesen. Hunde und Katzen können also einfach (– sofern sie mitspielen –) vor die Linse geholt und auf Rasse und Merkmale hin untersucht werden. Das perfekte Tool, um zum Tierkenner und Rasseprofi zu werden.

Die Hundezeitung testet

Screenshot_Google_Lens
Die ersten Versuche des Testens scheitern… Foto: © privat

Als wir die App (auf unserem Huawei Mate 10 lite) downloaden wollen, müssen wir feststellen, dass diese in unseren Breiten noch nicht verfügbar ist. Während unseren Kollegen von futurezone.at der Sideload über APK gelingt, funktioniert auch das bei uns nicht.

Wenn wir aber (über „Okay Google“) den Google Assistenten aktivieren, erscheint in der rechten Ecke das Lens-Icon. Und schon lässt sich die reale Welt durch die Linse des technologischen Fortschritts betrachten: Es funktioniert sowohl mit Pflanzen als auch – what else? – mit Hunden einwandfrei. Bei käuflichen Gegenständen versucht Google Lens auch gleich, Ähnliches zu finden und anzubieten.

Screenshot_Google_Lens_über_den_Assistenten
Wer suchet, der findet. Irgendwann gelingt es dann auch uns. Foto: © privat
Französische Bulldogge Frida Google Lens
Redaktionsfrenchie Frida hat Google Lens gleich erkannt! Foto: © privat

Unser Fazit

Die Inbetriebnahme war etwas tricky, ist diese Hürde genommen, funktioniert das Tool allerdings einwandfrei. Die Treffgenauigkeit lässt bei manchen Gegenständen etwas zu wünschen übrig, bei weniger ausgefallenen Dingen ist sie jedoch sehr hoch. Und die getesteten Hunderassen konnte Google Lens alle punktgenau zuordnen! Prädikat: Gut, mit Tendenz steigend!