Bewegung - Welpe läuft mit Ball im Maul
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Kaum ein Magazin kommt derzeit um das Thema herum. Alle Jahre wieder im Frühjahr streben Herr und Frau Österreicher nach der Idealfigur und probieren dabei sämtliche Diäten, die ebenso wiederkehrend durch sämtliche Medienkanäle ihren Weg zum schlechten Gewissen tief in unserem Unterbewusstsein finden. Klar, dass die frühsommerliche Fitnesswelle dabei auch nicht vor unseren vierbeinigen Begleitern Halt macht. Doch wann gelten Hunde als übergewichtig?

Idealgewicht

Schließlich gibt es rassebedingt ganz unterschiedliche Definitionen vom jeweiligen Idealgewicht. Das Ertasten spezieller „Knochenpunkte“ im Bereich des Beckens und der Rippen kann dabei nur ein erster Ansatz sein. In jedem Fall sollte bei der Beurteilung der „Ist-“ und der „Soll-Figur“ ein Tierarzt zu Rate gezogen werden.

Nährstoffbalance

Wenn es ums Abnehmen geht, raten sowohl Human- als auch Veterinärmediziner von radikalen „Hungerdiäten“ ab. Die Erfolge sind bei solchen Diäten nur kurzfristig und mit erheblichem Risiko von Mangelerscheinungen verbunden. Spezielle Diäten für Hunde achten daher besonders darauf, dass die Nährstoffbalance aus wichtigen Mineralstoffen, Vitaminen, Proteinen trotz des reduzierten Kaloriengehalts erhalten bleibt.

Bewegung

Genauso verhält es sich mit diversen Diäten, die nur über die Nahrungszufuhr zum Abspecken führen sollen. Verfolgt man nicht nur optische Ziele, sondern will die Diät auch tatsächlich für seine und die Gesundheit seines Hundes nützen, heißt es: raus ins Grüne! Flotte Spaziergänge zunehmender Dauer bereiten den Körper schonend und nachhaltig auf die aktiven Zeiten vor. Und ganz wichtig: Setzen Sie sich gemeinsam realistische Ziele in kleinen Schritten und seien Sie bei der Überprüfung ehrlich! Stichwort: die Waage lügt nicht. Die Beurteilung realistischer Ziele für Ihren Liebling sollten Sie aber unbedingt Ihrem Tierarzt überlassen.