Darf ich das? Nein!  – So groß die Kulleraugen auch werden und so treuherzig der Blick auch sein kann – Grillgut muss für Hunde absolut tabu bleiben! Ein lauer Sommerabend mit Familie und Freunden. Neben Ihnen schwanzwedelnd Ihr Vierbeiner, der sich mindestens genauso auf die saftigen Steaks und Bratwürstel in scharfer Gewürzmarinade freut. Nix da! Oberstes Grillgebot: Halten Sie jeglichem Hundeblick stand! Mitleid führt nur zu unschönen bis lebensbedrohlichen Magen-Darm-Beschwerden Ihres Lieblings. Denn Hunde sollten auf keinen Fall Grillfleisch oder auch nur Reste des Gebrutzelten bekommen. „Knochenabfälle können für den Hund sogar lebensgefährlich werden. Abgesehen von Geflügelknochen, die schon allein aus dem Grund, weil sie leicht splittern und sehr spitz sind, zur Gefahr für Rachen- und Darmverletzungen werden, sind Knochen absolut kein geeignetes Hundefutter“, warnt der Landestierschutzverein Kärnten. Denn Knochen könnten speziell beim älteren Hund zu einer äußerst schweren Verstopfungserkrankung führen – mit einem häufig dramatisch verlaufenden Krankheitsbild!

Hund hält mit einer Gabel eine Wurst
©Fotolia: Javier Brosch

Eigenes Hundegrillgut

Außerdem Tabu bei den Grillvorbereitungen: Rohes Schweinefleisch. Denn das kann den Erreger für die gefährliche Aujeszkysche Krankheit auf Ihren Schützling übertragen. Zudem sollten Sie die verbrauchte Kohle direkt nach dem Grillen außer Reichweite Ihres Hundes entsorgen. Das beugt unschönen Verbrennungen empfindlicher Pfoten vor. Wenn es schon unbedingt etwas vom Grillsein muss, dann vielleicht so: Die Schweizer Firma Delipet erzeugt mittels einer speziellen Infrarotanlage eigenes Grillgut für Vierbeiner – für alle, die nicht und nicht „Nein“ sagen können!

Kurz zusammengefasst

Mariniertes Fleisch, Knochenabfälle und Grillkohle sind beim Grillen die größten Gefahrenquellen für Ihren Vierbeiner. Ihre eigene Standhaftigkeit währenddes Essen, eine hundesichere Entsorgung nach dem Grillen und das Füttern des Hundes vorab garantiert ein stressfreies Grillvergnügen.