Die Bedingungen waren hart. Sie waren mit Szenarien, wie sie überall auf der Welt nach einem Erdbeben auftreten können, konfrontiert. 36 Mensch-Hund-Teams aus elf Nationen stellten sich vergangene Woche dem IRO Einsatztest Trümmer. 18 von ihnen bestanden, darunter fünf Österreicher.

Eggendorf, Niederösterreich. An sieben verschiedenen Schadensplätzen mussten am ABC- und Katastrophenhilfeübungsplatz Tritolwerk Mensch und Hund Tag- und Nachtsuchen absolvieren. Versteckpersonen waren dabei unter Trümmerkegeln in bis zu zwei Metern Tiefe versteckt. Hundeführer und Hunde mussten sich mitunter aus 20 Metern Höhe abseilen. Den 36 Teilnehmern des IRO (Internationale Rettungshunde Organisation) Einsatztest Trümmer wurde viel abverlangt.

Der Test erstreckte sich über mehrere Tage, wobei die Teams ohne Zeitplan waren und binnen 15 Minuten jederzeit für eine Sucharbeit abmarschbereit sein mussten. Egal ob bei Tag oder bei Nacht.

Szenarien, wie sie überall auf der Welt nach einem Erdbeben eintreten können, wurden nachgestellt und mussten von Menschen und Hunden bewältigt werden. 18 der 36 Teilnehmer bestanden den Test erfolgreich. Darunter diese fünf Österreicher: Arnold Landauer und seine Fiby, Julia Danler-Swatt mit Shadow, Thomas Waldhart mit Scotty, Magdalena Koczera mit Dakar de Larcane des Loups und Markus Bock mit Benji de bonne Chasse. Sie gelten nach internationalen Richtlinien nun als einsatzfähig.