Collage Beagle Foto: CEWE
Um perfekte Bilder von seinem Vierbeiner zu machen sollte man ein paar wertvolle Tipps beachten. Foto: CEWE

Fotografieren von Hunde, das hört sich zunächst einfach an, ist es in den meisten Fällen allerdings nicht. Wichtig ist dabei, dass sich der Fotograf mit der Technik der Kamera auskennen sollte, um im richtigen Moment das perfekte Foto schießen zu können.

Um die besten Aufnahmen vom Hund machen zu können, sollte man sich auf Augenhöhe des Tieres begeben. Das heißt, hinhocken, setzen oder hinlegen, um die beste Seite des Tieres im Foto festhalten zu können. Denn von oben zu fotografieren ist keine gute Perspektive und kann ein Foto auch unwirklich erscheinen lassen. Ein ruhiger Hintergrund und ein gerader Horizont sind dabei beste Voraussetzungen. Bei einem klassischen Porträt sollte der Hund am besten in die Kamera schauen, das kann mit einigen Leckerlis unterstützt werden.

Kamera
Foto: pixabay

Objektiv:

  • Weitwinkel von 35 mm – für Hund in Landschaft geeignet
  • 100 mm Objektiv – für Porträt gut geeignet
  • 50 mm Objektiv – für schnelle Bewegungen geeignet

Blende:

  • 8 oder 3.5 für schnell bewegende Hunde nutzen
  • 8 bis 10 sind für mehrere Hunde geeignet oder unruhigen Hintergrund geeignet, dabei aber die Lichtverhältnisse beachten

Einen fremden Hund fotografieren

Ist der zu fotografierende Hund nicht der eigene, dann ist es besser, dass man sich zunächst kennen lernt. Denn der Hund muss Vertrauen zum Fotografen haben, um sich entspannt fotografieren zu lassen. Dabei können durchaus Leckerlis helfen, wenn der Besitzer damit einverstanden ist. Verschiedene Hintergründe und Perspektiven sollten vorher schon überlegt werden, damit die Zeit für den Hund nicht zu lang wird. Auch Pausen müssen eingeplant werden, um dem Hund die Möglichkeit zum Wasser trinken und kleinen Ruhepausen zu geben. Am besten arbeitet der Fotograf immer mit Herrchen oder Frauchen zusammen, denn diese kennen den Hund am besten und können ihm auch bestimmte Kommandos geben. Vor dem Fotografieren sollte der Hund noch einmal gebürstet und bei Bedarf die Pfoten gesäubert werden. Ein sauberes Halsband oder ein farbiges Hundegeschirr sehen auf Fotos immer vorteilhaft aus. Auch ein Tuch kann den Hund perfekt in Szene setzen.

Bildmotive, die beim Betrachter ankommen

Situationen, die spannend wirken, eignen sich besser für ein Foto mit Hund als eine langweilige Umgebung. Um eine Geschichte vom Hund erzählen zu können, sollte sich der Fotograf vorher überlegen, was er dem Betrachter erzählen möchte. Dabei kann mit unterschiedlichen Formaten gearbeitet werden, ein Hochformat unterstreicht beispielsweise ein Hundeporträt. Auch Gegenlicht kann eine ganz besondere Atmosphäre zaubern. Der Hund kann auch zusammen mit seiner Familie abgelichtet werden, das ist vor allem für ängstliche Hunde eine Möglichkeit, um den Fotografen besser kennen zu lernen.

Fazit:

Immer mit kurzen Auslösezeiten arbeiten, damit der Hund auch bei schnellen Bewegungen perfekt im Bild festgehalten werden kann. Schöne Locations findet man überall, wenn man die Augen offen hält. Accessoires, die zum Fotografieren verwendet werden sollen, rechtzeitig einpacken und zum Fototermin verwenden. Die optimale Tageszeit zum Fotografieren gibt es nicht, je nach Stimmung, die das fertige Bild ausstrahlen soll, kann der Termin optimal abgestimmt werden. Bestimmte Plätze erzeugen ganz bestimmte Atmosphären, diese können zusammen mit dem Hund optimal in Szene gesetzt werden. Wurde am Ende das perfekte Bild geschossen, kann dieses als Leinwand im eigenen Zuhause angebracht werden. Sollten mehrere tolle Fotos vom geliebten Vierbeiner existieren, können diese auf in Form eines Fotobuchs festgehalten werden.