Schnee, Salz, Eis - Schuhe für den Hund
Er wurde von seinem Frauchen geduldig an die neuen Schuhe gewöhnt: Golden Retriever Lino. Foto: Dominici

SALZ

Natürlich freuen wir uns wenn im Winter trotz Schneelandschaft die Wege frei sind. Den Preis dafür zahlen leider oft unsere Vierbeiner: Salzstreuung heißt das Zauberwort der schneefreien Fußwege. Was also tun? Tipps, die die Belastung für die Pfoten mindern können:

Tipp 1

Der beste Schutz bei Salznassen Strassen sind tatsächlich Schutzschuhe. Wer keine zuhause hat kann auch auf Frischhaltebeutel zurückgreifen. Diese werden über die Pfoten gestülpt (am besten doppelt damit sie nicht so schnell durchgerieben werden) und mit einem Fellklebeband (kein Gummiband!) fixiert. Nach dem Spaziergang die Beutel sofort wieder abnehmen.

Tipp 2

Wenn sie ohne Schutzschuhe spazieren gewesen sind, die Pfoten nach dem Gassigang mit lauwarmen Wasser gut ausspülen – Hautirritationen durch Salzreste können so wirksam reduziert werden.

Eis und Schnee

Bei Spaziergängen im Schnee kann es leicht zu Lahmheiten kommen. Der Grund dafür sind oft kleine Eisklumpen die sich zwischen den Zehen und Ballen festsetzen. Diese lassen sich leicht durch leichtes Reiben mit den Fingerspitzen gut entfernen.

Tipp 1

Je kürzer/weniger die Haar zwischen den Ballen, desto weniger Eisklumpen bleiben hängen!
Die Haare zwischen den Zehen lassen sich normalerweise leicht kürzen. Am besten
man verwendet dafür einen Haartrimmer und keine Schere – Verletzungsrisiko!

Tipp 2

Die Zwischenballenhaut mit Melkfett oder Vaseline einreiben. So können Eisklumpen, Salz und Matsch nicht so leicht haften und der empfindlichen Haut wenig anhaben.