Sport; Bewegung
Konzentration, Gehorsam, Ausdauer und vor allem Gesundheit sind beim gemeinsamen Sport Grundvoraussetzung für den Zwei- und Vierbeiner. Foto: pixabay.com

Keine Frage – Bewegung ist für Hund und Herrchen eine Wohltat. Allerdings ist gemeinsamer Sport nur dann ein Vergnügen, wenn die Ausrüstung stimmt.

Schöne, warme Herbsttage laden für sportliche Aktivitäten oft ganz besonders ein. Damit auch unser vierbeiniger Liebling von unserem Bewegungsdrang profitiert, packen wir ihn am besten gleich ein. Und los geht´s. Aber Moment – was machen wir eigentlich? Möglichkeiten gibt es schließlich viele: Angefangen bei Frisbee spielen, über Laufen bis hin zu Agility. Bei der Entscheidungsfindung sollten Sie unbedingt mit bedenken, dass es bei allen Sportarten wichtig ist, dass Sie voll und ganz bei der Sache sind. Nur so können Sie auch Ihren Hund begeistern. Konzentration, Gehorsam, Ausdauer und vor allem Gesundheit sind Grundvoraussetzung für den Zwei- und Vierbeiner. Frisches Wasser sollte immer mit dabei sein und natürlich auch das eine oder andere Leckerli als Belohnung.

DiscDogging

Frisbee spielen macht Spaß und lässt die Zeit wie im Flug vergehen, ohne dass man die Anstrengung so richtig merkt. Essentiell ist hierbei sowohl das Material der Frisbeescheibe, als auch der Untergrund, auf dem man spielt. Fatma Furian von DiscDogging Austria empfiehlt „Hunde-Frisbees“. „Diese sind aufgrund des hohen Silikonanteils weicher als herkömmliche.“ Zusätzlich sollte man bei der Größe darauf achten, dass diese auf den Hund abgestimmt ist. Farbe und Hersteller sind jedoch reine Geschmackssache. Zum Thema Boden meint Frau Furian: „Gespielt werden sollte nur auf Sand oder Wiese, damit sich der Hund nicht verletzt.“ Außerdem sollte man zuvor die Fläche nach Löchern und anderen unerwünschten Hindernissen absuchen, die gefährlich werden könnten. Dann steht einem ausgelassenen Spiel nichts mehr im Weg.

Agility

Für den Anfang ist es auch beim Agility Training förderlich, wenn der Vierbeiner mit dem richtigen Halsband und einer geeigneten Leine ausgestattet ist. Grundsätzlich ist das Ziel jedoch, den Parcours ohne Leine zu bezwingen. Am besten eignen sich ein flaches Halsband und eine 2 Meter lange Leine ohne Schlaufen. Es gibt auch eigens angefertigte Agilityleinen. Hier ist ein Zugstophalsband in die Leine integriert. Dies ermöglicht ein schnelles An- und Ablegen.

Canicross

Egal ob es wirklich Canicross ist, wo der Hund immer vor seinem Herrl laufen muss, oder einfach „nur“ Joggen, eine entsprechende Ausrüstung ist ein absolutes Muss. Allen voran ist auf ein gut sitzendes Brustgeschirr zu achten. Beim Canicross verwendet man Zuggeschirre. Diese sind so angefertigt, dass der Zugpunkt großflächig auf die Brust des Hundes verteilt ist. Wichtig ist auch, dass die Kanten des Geschirrs haut- und fellschonend verarbeitet sind, um ein Aufscheuern zu vermeiden. Was für´s Canicross eine Voraussetzung ist, ist auch eine praktische Option für Jogger: Ein Bauchgurt mit elastischer Leine. So hat man beim Laufen die Hände frei und auch der Vierbeiner hat etwas mehr Freiheit. Sogenannte CCGürtel bestehen meist aus einem robusten Outdoorstoff und sind ausgestattet mit Reflektoren, um auch bei Dunkelheit sicher unterwegs zu sein.