Welpe im Schlamm / Matsch
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Jede Jahreszeit macht mit Hunden gemeinsam mehr Spaß – auch wenn es draußen kalt und drinnen gemütlich wird. Damit die Wohnung eines Hundehalters auch gemütlich bleibt, sollten ein paar Dinge beachtet werden.

Nicht selten läuft der Vierbeiner durch den Matsch und damit auch schnurstracks durch die Wohnungstür. Ein Bad muss allerdings nicht immer gleich die Antwort sein. Zu häufiges Waschen sollte sogar auf jeden Fall vermieden werden. Das würde dazu führen, „dass die Hautbarriere geschädigt wird“, so eine Tierärztin von der Tierklinik Wien Meidling.

Auf jeden Fall sei Hundeshampoo zu verwenden, „auch kein Babyshampoo“. Bürsten erfülle aber ebenso seinen Zweck und sei wesentlich schonender für die Haut des Hundes – und ist ohnehin wichtig für Hunderassen mit Unterwolle. Die wirkt nämlich temperaturregulierend. Allerdings nur dann, wenn sie nicht verfilzt ist und die abgestorbene Unterwolle – gerade zur Zeit des Fellwechsels – regelmäßig entfernt wird. Apropos Hundehaare. Will man die nicht auf dem Sofa, darf der Hund entweder nicht mit rauf, oder man schützt es mit einer Schondecke. Oder man saugt die Sitzgarnituren regelmäßig ab, was mit einem effektiven Staubsauger sogar der schnellere Weg sein kann.

Vorsicht sei bei Streusalz geboten, das durch Ablecken in den Hundemagen gelangen kann. Ein lauwarmes Pfotenbad nach dem Spaziergang hilft, Steinchen, Streusalz und Eis von den Pfoten zu entfernen.

Wegsaugen

Mit der Heizsaison einher geht auch die Flohsaison. Da sich die Larven vom Licht weg in die Tiefen des Bodens bewegen und dort verpuppen, kann es noch Wochen oder Monate später zu einem erneuten Flohbefall kommen.

Liegt also ein Flohbefall vor, müsse man darauf achten, dass man nicht nur den Hund behandelt, „sondern auch in der Umgebung die Entwicklungsstadien bekämpft“, erklärt eine Mitarbeiterin des Instituts für Parasitologie der Veterinärmedizinischen Universität Wien. Ebenso gefragt wie das Waschen der Lieblingsplätze des Hundes ist gründliches Staubsaugen – auch unter den Möbeln. Der Behälter sollte allerdings sofort entleert werden.

Tipps:

Im Kampf gegen zu trockene Heizungsluft empfiehlt eine Tierärztin der Tierklinik Meidling, – neben ausreichendem Lüften – zum Beispiel feuchte Tücher über die Heizung zu hängen. Sonst könne es zum Hustenreiz kommen, „quasi wie beim Menschen“.

Fellpflege will gelernt und vor allem individuell abgestimmt sein und ist bei ständigem Wechsel zwischen warm und kalt besonders von Bedeutung. Bürsten ist eine gute Möglichkeit, abgestorbenes Hundehaar und auch Schmutz zu entfernen. Gerade zur Zeit des Fellwechsels wäre es auch zu empfehlen, nach dem Spaziergang noch vor der Haustüre den Vierbeiner ausgiebig zu streicheln, damit ein Gutteil der losen Haare bereits draußen abfällt.

Beibringen kann man den Hunden ganz gut, sich vor der Türe die Pfoten abputzen zu lassen. So wird erst gar nicht viel Schmutz ins Innere geschleppt.