Hund kratzt sich
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Mit der kalten Jahreszeit verschwinden die lästigen Parasiten – oder nicht? Gerade im Winter können Flöhe zum Problem werden.

Die eiskalten Wintertage haben auch ihre guten Seiten. Die klirrende Kälte macht Zecken, Floh und Co den Gar aus. Möchte man glauben! Doch die Biester haben sich gefinkelte Überlebensstrategien angeeignet, die unseren Vierbeinern somit das ganze Jahr zu einer regelrechten „Juckreiz-Hölle“ machen können.

Nach dem Blutsaugen legen die Weibchen innerhalb weniger Stunden tausende Eier, meist noch im Fell der Hunde, die diese dann durch Schütteln im Haushalt verteilen. Aus den Eiern schlüpfen die Larven, die sich sogleich in dunklen Ritzen und Ecken verstecken.

Monatelang

Sie krabbeln selbstständig herum und verteilen sich auf ihrer Nahrungssuche vor allem dort, wo sich unsere Vierbeiner bevorzugt aufhalten. In wenigen Tagen verpuppen sich die Larven und können so monatelang in ihren „Nestern“ auf das Signal zum Schlüpfen warten. Dieses Signal kann nun entweder die Erschütterung sein, die dem Floh zeigt, dass sich ein „Opfer“ in der Nähe befindet, das er nach dem Schlüpfen in Sekundenschnelle befallen kann. Oder es kommt zu einem Anstieg der Umgebungstemperatur um ein paar Grad, wie es durch das Einschalten der Heizung zu erwarten ist! Dann heißt es sowohl den Hund mit geeigneten Mittel vom Tierarzt zu schützen, als auch den Wohnraum effizient zu behandeln. Spezielle Desinfektionsmittel oder sogenannte „Flohnebel“ sind dann oft die einzige Chance auf eine echte Lösung des Problems.